Natur
Gebel Tingar
Überblick
Der Gebel Tingar ist ein Hügel am westlichen Nilufer bei Assuan, westlich der Insel Elephantine. Die Erhebung diente in der Antike als Steinbruch zur Gewinnung von Granodiorit; unter anderem soll das Material für den Stein von Rosetta von hier stammen. Vor Ort sind antike Bearbeitungsspuren und unfertige Werkstücke in freier Natur zu sehen.
Anreise aus dem Stadtzentrum
Vom Zentrum Assuans überquert man den Nil per Boot zum Westufer. Von der Anlegestelle geht es zu Fuß, per Kamel oder Geländetaxi weiter. Die reine Wegzeit beträgt insgesamt etwa 30 bis 45 Minuten.
Empfohlene Aufenthaltsdauer
Für das Areal und die Besichtigung der Steinbruchspuren genügt ein Zeitfenster von 45 bis 60 Minuten.
Beste Besuchszeit
Ratsam sind die Wintermonate von November bis März sowie die frühen Vormittags- oder späten Nachmittagsstunden, um extremer Hitze zu entgehen. Schatten ist nicht vorhanden. Der Ort ist nie überlaufen und hat kaum Publikumsverkehr.
Kombinationsmöglichkeiten
Aufgrund der Nähe bieten sich folgende Stationen an:
- Simeonskloster (1,3 km): Liegt ebenfalls am Westufer und lässt sich zu Fuß oder per Kamel erreichen.
- Chnum-Tempel (1,8 km): Befindet sich auf der vorgelagerten Insel Elephantine.
- Assuan-Museum (1,9 km) und Satet-Tempel (1,9 km): Ebenfalls auf Elephantine gelegen.
Aktualisiert 8. September 2026 · Redaktion die World by City-Redaktion