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Venedig · Vor Ort unterwegs

Wie man sich in Venedig und Mestre fortbewegt

3. September 2026 · Stand · ca. 4 Min. Lesezeit

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Fortbewegung in Venedig

Venedig ist eine autofreie Stadt. Die Wahl des Standorts beeinflusst maßgeblich beeinflussen: Wer auf der Hauptinsel wohnt, spart Zeit, gibt aber mehr für Unterkünfte aus. Wer in Mestre auf dem Festland übernachtet, reduziert die Kosten, muss aber täglich pendeln.

Transportmittel und Einsatzgebiete

  • Zu Fuß: Das effizienteste Mittel innerhalb der Hauptinsel. Die meisten Ziele sind über das Netz aus Gassen und Brücken erreichbar.
  • Vaporetto (Wasserbus): Das primäre öffentliche Verkehrsmittel. Ideal für längere Strecken, den Transport von Gepäck oder Fahrten zu den Inseln Murano und Burano.
  • Traghetto: Kleine Gondeln, die ausschließlich dazu dienen, den Canal Grande an Punkten ohne Brücken zu überqueren.
  • Wasser-Taxi: Schnell und direkt, aber kostspielig. Geeignet für Transfers vom Flughafen oder für Reisende mit hohem Zeitdruck.

Tickets und Pässe

Einzeltickets für das Vaporetto sind teuer. Zeitgesteuerte Pässe (24h, 48h, 72h) lohnen sich für Touristen, die viel zwischen den Stadtteilen und den Außeninseln wechseln. Wer nur in einer Gegend bleibt oder fast ausschließlich zu Fuß geht, sollte bei Einzeltickets bleiben.

Transfer vom Flughafen Marco Polo (VCE)

  • Alilaguna: Wasserbus-Verbindung direkt in die Stadt. Zeitaufwendig, aber landschaftlich attraktiv. Mittlere Kosten.
  • Bus (ATVO/ACTV): Schnellste Verbindung nach Piazzale Roma (dem Endpunkt für Autos). Günstigste Option, erfordert jedoch einen weiteren Weg oder Vaporetto-Fahrt zum Hotel.
  • Wassertaxi: Schnellster und komfortabelster Weg direkt zum Anleger des Hotels. Hohe Kosten.

Praktische Hinweise

  • Gepäck: Das Rollen von Koffern über die zahlreichen Brücken ist mühsam. Vaporetti sind die einzige öffentliche Option für schweres Gepäck.
  • Barrierefreiheit: Aufgrund der Brücken ist die Stadt für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nur eingeschränkt zugänglich.
  • Betriebszeiten: Vaporetti verkehren bis spät in die Nacht, jedoch in größeren Intervallen.

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Markusdom

Tempel & Sakralbauten

Markusdom

Der Markusdom ist die Patriarchalkathedrale von Venedig und soll die Reliquien des Evangelisten Markus beherbergen. 1807 löste er San Pietro di Castello als Kathedrale ab. Kennzeichnend sind das byzantinische Innere und die Fassade mit ihren goldenen Mosaiken – ein Muss für alle, die sich für Kirchenarchitektur und sakrale Kunst interessieren.

Dogenpalast

Museen & Galerien

Dogenpalast

Der Dogenpalast diente zur Zeit der Republik Venedig als Residenz des Dogen, Regierungssitz und Gefängnis zugleich. Das im venezianisch-gotischen Stil errichtete Gebäude entstand erstmals 810 und wurde 1340 neu erbaut, bevor es über mehrere Jahrhunderte hinweg erweitert und umgebaut wurde. Seit 1923 dient er als Museum und gehört zu den elf Museen, die von der Fondazione Musei Civici di Venezia verwaltet werden.

Markusplatz

Parks & Gärten

Markusplatz

Die Piazza San Marco ist der zentrale Platz Venedigs, um den sich die wichtigsten Bauwerke der Stadt gruppieren, darunter der Markusdom, der Campanile und der Dogenpalast. Der Platz selbst ist weniger ein eigenes Ziel als vielmehr der Ausgangspunkt, an dem sich Venedigs bekannteste Bauten versammeln, und die ihn umgebenden Arkaden sind von Cafés und Geschäften gesäumt.

Lagune von Venedig

Natur

Lagune von Venedig

Die Lagune von Venedig ist eine flache, mit der Adria verbundene Bucht, und die Stadt Venedig selbst ist auf den zahlreichen Inseln erbaut, die in dieser Lagune liegen. Ein Spaziergang über den Markusplatz oder die Rialtobrücke bedeutet also bereits, sich mitten in der Lagune zu bewegen.

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